Blum Nachhaltigkeitsbroschüre 2022

70 Gemeinsam mit Sozialpartnern, Vereinen und anderen Vorarlberger Unternehmen entwickelte Blum 2011 die Initiative „I kann’s! I trau mer’s zu!“. Hintergrund des Projektes ist es, Optimierungsmöglichkeiten für männlich geprägte Unternehmen und Berufe aufzuzeigen, um Mädchen erfolgreich in technischen Betrieben aufnehmen und halten zu können. I kann’s! I trau mer’s zu! Die Initiative befasst sich damit, wie traditionell männerdominierte Branchen attraktive Arbeitsplätze für Mädchen werden können. Es wurden Marketingkonzepte und Werbekampagnen umgesetzt, die explizit auf Mädchen ausgerichtet waren. Wie sollen sich denn Mädchen angesprochen fühlen, wenn auf den Plakaten nur Jungen zu sehen sind? Es geht also um Sichtbarkeit. Auch eine gendersensible oder neutrale Sprache hilft, weil sie Realität schafft: Warum sollen sich Mädchen für einen Lehrberuf entscheiden, wenn auf den Lehrlingswerbungen nur Mechatroniker und Konstrukteure gesucht werden? Es geht auch viel um Sensibilisierung. Inzwischen, über 10 Jahre später, hat sich der Schwerpunkt der Initiative darauf verlagert, Gemeinsamkeiten hervorzuheben. Im Zuge von „I kann’s! I trau mer’s zu!“ wurde eine Checkliste für Unternehmen erarbeitet, wie sie das Arbeitsumfeld mädchenfreundlicher gestalten können und andere Firmen sind der Initiative beigetreten. Arbeiten bei Blum Lena Andreis, mittlerweile selbst Ausbilderin und Teamleiterin Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht, ob ich als junge Frau all das auch schaffe. Das war aber überhaupt kein Problem. Dort wo körperliche Kraft gefragt ist, gibt es Hebehilfen und zur Not kann ich auch mit meinem Team rechnen.

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